»Ich habe nur Probleme in meinem Leben, immer gehabt. Ich hatte einfach schon einen schlechten Start.« Selma ist sechsundvierzig Jahre alt. Sie ist frisch geschieden und die Mutter von drei Kindern. Der jüngste Sohn ist fünfzehn Jahre alt. Seitdem sie denken kann, lastet etwas auf ihrer Seele, sagt sie. Sie fühlt sich minderwertig und schlechter… Fünf Schritte, um inneren Frieden finden zu können – Inneren Frieden finden (1) weiterlesen
Autor: Fritz
Gefühlskälte im Elternhaus: Emotional nicht verfügbare Eltern
Die Gefühlskälte im Elternhaus der Kindheit betrifft vermutlich so einige Menschen. Vor dem Hintergrund eines anderen Zeitgeistes, anderer Erziehungsnormen, der Kriegs- beziehungsweise Nachkriegszeit sowie eventueller eigener traumatischer Erfahrungen sind viele Eltern in einem geringeren emotionalen Kontakt mit sich selbst und ihrem Umfeld. Das hat Auswirkungen auf die Kinder und späteren Erwachsenen. Erst seit kurzer Zeit haben wir gesellschaftlich ein Bewusstsein… Gefühlskälte im Elternhaus: Emotional nicht verfügbare Eltern weiterlesen
Warum uns am anderen irgendwann genau das nervt, was wir anfangs bewundern
Ein Grund, sich zu verlieben, ist die Erkenntnis, dass der andere etwas kann, was wir nicht können. Wir fühlen uns zu Menschen hingezogen, die kompetent und leichtfüßig sind bei Tätigkeiten, die uns schwerfallen. Vielleicht können sie gut organisieren, vielleicht sind sie kreativ, vielleicht hochsensibel – anders als wir. Insgeheim hoffen wir darum, uns im Zusammensein… Warum uns am anderen irgendwann genau das nervt, was wir anfangs bewundern weiterlesen
Mentalisieren
Die Differenziertheit und Komplexität der inneren Gefühlswelt ist ein charakteristisches Grundmerkmal der menschlichen Spezies. Gefühle sind– neben den kognitiven Fähigkeiten– der neurobiologische Ersatz für die Instinkte bzw. deren Ergänzung. Sie ermöglichen die Orientierung in der mitmenschlichen und kulturellen Umwelt, die sich der Mensch selbst immer wieder neu erschaffen muss. Der Mensch teilt seine Gefühle dem… Mentalisieren weiterlesen
Depressiv – aber was heißt das genau?
Niedergeschlagen, freudlos, mutlos: Mit welchen Begriffen Patienten ihre Depression beschreiben, könnte einen Hinweis auf spezifische Krankheitssymptome geben. Wie sich eine Depression anfühlt, ist Außenstehenden schwer zu vermitteln. Meist werden in der Beschreibung eine Reihe von austauschbar genutzten Adjektiven verwendet wie »antriebslos« oder »niedergeschlagen«. Jedoch spielt die Frage, wie man die vorherrschenden Gefühle genau bezeichnet, durchaus… Depressiv – aber was heißt das genau? weiterlesen
Echtzeit
Lebe Dein Leben in Echtzeit. Etwas anderes gibt es nicht. Und lebe es, bevor es vorbei ist. Du hast nur eins (1). Für einen Mathematiker ist das nicht schlecht. Auch wenn er eher „fühlen“ statt „denken“ meint:
Blutdruck und Psyche
Wie Blutdruck und psychische Gesundheit zusammenhängen Ein deutsches Forschungsteam veröffentlichte neuste Erkenntnisse, die zunächst erstaunlich klingen: Ein hoher Blutdruck hilft Betroffenen offenbar dabei, körperlichen und psychischen Schmerz sowie größeren Stress besser zu ertragen. Langfristig scheint dies jedoch die Entstehung von Bluthochdruck zu begünstigen. Forschende des Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften haben eine komplexe Wechselwirkung zwischen der psychischen Gesundheit und unserem Herz-Kreislauf-System näher beleuchtet. Ihre Ergebnisse präsentierten die Wissenschaftlerinnen und… Blutdruck und Psyche weiterlesen
Innere Schwächen
Es ist eine interessante Entdeckungsreise, die eigenen Schwächen zunächst für sich selbst zu entdecken, zu würdigen und zu begutachten, und dann vielleicht sogar damit nach außen zu gehen. Nach außen zu gehen, nicht mit all dem was man kann, nicht mit der Attitüde der Souveränität, nicht damit was jeder jeden Moment tut, sondern nach außen… Innere Schwächen weiterlesen
Es ist normal, im Krieg zu tanzen
Und, es sollte, meine ich, auch normal sein, beim tanzen in den Krieg zu gehen. Und beim Untergang zu tanzen. Krieg ist eine „Zeit der besonderen Ehrlichkeit gegenüber sich selbst“. Der Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller. Die einen macht er zu Göttern, die andern zu Menschen, die einen zu Sklaven,… Es ist normal, im Krieg zu tanzen weiterlesen
Männer und Frauen
Psychiater (und Geschäftsführer von „Betreutes Lieben“) haben eine faszinierende Perspektive auf den Menschen. Sie blicken auch ganz anders auf die Partnerschaft zwischen Mann und Frau als das strenge, fordernde und oft urteilende Auge der Öffentlichkeit. Moderne therapeutische Beziehungen sind nicht nur verständnisvoll und geduldig, sondern auch staunend, neugierig, mitunter augenzwinkernd und humorvoll – jedenfalls niemals… Männer und Frauen weiterlesen
