Tinder et al.

Frauen wählen härter aus, Männer wischen erst einmal alle nach rechts. Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Alle Männer, mit denen ich einmal darüber gesprochen habe, gehen so vor.

Seit zehn Jahren nutzen Millionen von Menschen die Tinder-App, um einen Partner zu finden. Das Online-Dating habe zu einer kollektiven Erschöpfung geführt, sagt die Sozialpsychologin Johanna Degen. Und zu komischen Momenten beim Sex. Als die Tinder-App im September 2012 auf den Markt kam, sagten viele eine «Dating-Apokalypse» voraus. Ist sie eingetroffen? Nein. Aber das Online-Dating… Tinder et al. weiterlesen

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Ein doppeltes Übel: Hilflosigkeit und Langeweile.

Bin ich depressiv? Auch deshalb, weil die Gesellschaft es ist.

Depression: Woran kranken unsere Gesellschaften? Sind Sie eher Prozac oder Paroxetin? Effexor oder Seroplex? Wenn Ihnen diese Namen nichts sagen, gehören Sie zu den wenigen, die vom modernen Übel der Depression verschont sind. Samuel Lacroix fragt nach den Hintergründen dieser psychischen Krankheit und geht mit einem Philosophen auf die Reise, der selbst schwer depressiv war.… Ein doppeltes Übel: Hilflosigkeit und Langeweile. weiterlesen

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Das ist der Grund, warum dich Nachdenken müde macht

Nach intensiver Denkarbeit sammelt sich im präfrontalen Kortex des Gehirns Glutamat an

Fühlst du dich nach Situationen, in denen du dein Gehirn richtig auf Touren bringen musstest, so erschöpft, als hättest du ein hartes Work-out hinter dir? Mit diesem Gefühl bist du nicht alleine. Forscher haben herausgefunden, was dahintersteckt. Auch mentale Arbeit kann anstrengend sein – Schachspieler fühlen sich nach einer stundenlangen Partie beispielsweise auch müde. Wenngleich das Ursachen-Wirkungsprinzip… Das ist der Grund, warum dich Nachdenken müde macht weiterlesen

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Betreutes Lieben – in eigener Sache

Von allen Betreuungsaufgaben wird die Liebesbetreuung immer die wertvollste und schönste sein.

Der Klassiker der betreuenden Dienstleistungen ist natürlich das Betreute Wohnen: Betreutes Wohnen Das Wichtigste zuerst: Betreutes Wohnen ist kein geschützter Begriff. Das bedeutet, dass jeder Anbieter selbst definieren kann, was zum Betreuten Wohnen gehört. Betreutes Wohnen ist eine Wohnform, bei denen die Bewohner zusätzliche Hilfestellungen in den Bereichen Haushalt und Betreuung erhalten. Manchmal gehören auch grundsätzliche… Betreutes Lieben – in eigener Sache weiterlesen

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Narzissmus

Narzisstische Persönlichkeitszüge trägt jeder von uns in sich – eine tatsächliche Störung liegt aber nur in den seltensten Fällen vor.

Die Persönlichkeitsstörung ist in aller Munde – überall lauern scheinbar selbstverliebte Egomanen. ► Doch wie tickt ein Narzisst wirklich? Definition Populär wird Narzissmus oft als Selbstverliebtheit aufgefasst. Davon zeugt der Mythos, wie er etwa vom römischen Dichter Ovid beschrieben worden ist: Narziss, ein schöner junger Mann, hat viele Verehrer und Verehrerinnen. Doch sie interessieren ihn… Narzissmus weiterlesen

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Herr Fonagy, was ist eine Persönlichkeitsstörung wirklich?

Was ist denn nun eine Persönlichkeitsstörung?

Peter Fonagy, Professor für Psychologie, setzt sich für eine andere Nomenklatur der Persönlichkeitsstörung ein. Lesen Sie im Interview, weshalb: Sie sagen, dass Sie den Begriff „Persönlichkeitsstörung“ fehl am Platz finden. Warum? Aus zwei Gründen. Erstens glaube ich nicht, dass es eine Störung ist, und zweitens glaube ich nicht, dass eine Persönlichkeitsstörung viel mit der Persönlichkeit… Herr Fonagy, was ist eine Persönlichkeitsstörung wirklich? weiterlesen

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Messie-Syndrom

So sieht es bei einem resozialisierten Messie aus.

Viele Menschen hängen an ihren Sachen, aber einigen fällt das Loslassen besonders schwer. Warum ist das so? Ein Gespräch mit Messie-Expertin Veronika Schröter. taz: Frau Schröter, horten, also Dinge sammeln und aufbewahren, das machen wir ja irgendwie alle. Sonst hätten Aufräumexpertinnen wie Marie Kondo und Co nicht so einen großen Erfolg – aber wann wird es pathologisch?… Messie-Syndrom weiterlesen

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