5.4. Ekel zur Kontrolle der Vergiftung Frau G. hatte nach vielen Krankenhausaufenthalten, unter anderem wegen einer TB, ihren psychotischen Kern mit schweren Zwängen, die um eine Bakterienphobie herum angesiedelt waren, stabilisiert. Sie berichtete gleich zu Beginn der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie, sie habe sich als Fünfjährige schwer versündigt, weil sie aus Versehen beim Sonntagsbesuch in der… Rainer Krause: Seinsformen des Menschen VI weiterlesen
Autor: Fritz
Rainer Krause: Seinsformen des Menschen V
5.3. Das Ekel-Begehrens-Drehbuch Richard, der mehrere Jahre in einer dreistündigen Analyse war, die er wegen seiner Depression und seiner Beziehungsunfähigkeit aufgenommen hatte, konnte nach einem Jahr Behandlung ein Kind zeugen. Durch die Analyse war er in der Lage, die Viskosität seiner Samenflüssigkeit medikamentös behandeln zu lassen. Er freute sich irgendwie über das neue Menschlein, konnte… Rainer Krause: Seinsformen des Menschen V weiterlesen
Rainer Krause: Seinsformen des Menschen IV
5.2. Das Verachtungs-Vernichtungs-Drehbuch Im Rahmen einer mehrjährigen dreistündigen psychoanalytischen Therapie beschreibt Frau B. eine Mutter, die zu der heute erwachsenen und bildhübschen Tochter als Kind immer wieder Dinge sagt wie »Du hast Entenfüße«. Wenn das Kind die Stirn runzelt – ein Ausdruck von Ärger (depressor glabellae) –, fährt sie ihm über das Gesicht und sagt:… Rainer Krause: Seinsformen des Menschen IV weiterlesen
Spontanität
Es gibt eine wesentliche Zutat für ein gutes Leben, die wir oft vollkommen übersehen: Spontanität. Ohne uns dessen unbedingt bewusst zu sein, leiden wir vielleicht an einem Übermaß an Ordnung, Vorsicht und Starrheit; wir wissen ziemlich genau, was wir in einem Jahr tun werden, wir machen kaum einen Schritt, ohne ausführlichst darüber zu grübeln, wir… Spontanität weiterlesen
Rainer Krause: Seinsformen des Menschen III
5.1. Ein Angst-Wut-Script Die Episode, die ich beschreibe, ereignete sich in der 80. Stunde einer dreistündigen psychoanalytischen Psychotherapie. Frau A. hatte bereits eine 80-stündige tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie hinter sich, die sie aber als wenig hilfreich empfunden hat. Der Behandler habe ihr sehr merkwürdige Selbstheilungsmittel, unter anderem halluzinogene Pilze, gegen ihreÄngste empfohlen und sie im Laufe… Rainer Krause: Seinsformen des Menschen III weiterlesen
Goya
Er zeichnete, wie düster Spaniens 19. Jahrhundert begann Goyas dunkle Darstellungen von gesellschaftlichen Abgründen gelten als Ikonen der Aufklärung. Nun liegen all seine Drucke in einem Bildband vor. Die Caprichos, übersetzt etwa „Launen“, des Malers Francisco de Goya sind ein Besuchermagnet im Prado von Madrid. Sie entstanden in seinen privaten Skizzenbüchern und wurden Teil seiner… Goya weiterlesen
Road to Hell
Wir wünschen schöne Weihnachten, auf der Fahrt in die Hölle. Frida Kahlo: Mädchen mit Totenmaske (Sie spielt allein) Dieses weniger bekannte Gemälde von Frida Kahlo ist ein Selbstporträt der Künstlerin, das sie so zeigt, wie sie in ihrer Kindheit war. Dieses besondere Werk ist besonders eindringlich und unheimlich. Die junge Frida steht allein in einer kargen Landschaft,… Road to Hell weiterlesen
Schwarze Gemälde
Die Schwarzen Gemälde (spanisch: Pinturas negras) sind eine Gruppe von 14 Gemälden Francisco Goyas aus den letzten Jahren seines Lebens, wahrscheinlich entstanden sie zwischen 1819 und 1823. Sie stellen intensive, eindringliche Themen dar, die sowohl seine Angst vor dem Wahnsinn als auch seine düstere Sicht auf die Menschheit widerspiegeln. 1819, im Alter von 72 Jahren, zog Goya in ein zweistöckiges… Schwarze Gemälde weiterlesen
Das Jahr des Neubeginns
2026 wird das Jahr des Neubeginns. Wir beginnen einfach alles neu. Warum nicht? Wir machen das gleiche, aber neu. Oder wir machen was neues. Du bist herzlich eingeladen, damit mit zu machen und mit mir zu sein. Ich wohne oben in der Holzhütte. Nichts was wir tun ist ein Fehler. Wir begrüßen 2026, wir begrüßen… Das Jahr des Neubeginns weiterlesen
Das Wesentliche II
Eliot Weinberger DAS WESENTLICHE Weihnachten – Zeit sich Gedanken über das Wesentliche zu machen. Im Reich der Azteken stand die Welt alle zweiundfünfzig Jahre, einmal im Laufe eines Lebens, kurz vor dem Untergang. Die Sonne würde stehen bleiben, die Nacht würde ewig dauern, menschenfressende Dämonen würden herabkommen und die Erde beherrschen. An jenem Tag wurden… Das Wesentliche II weiterlesen
