Nachsicht und Wut

Wer wird denn da in die Luft gehen: Nachsicht auch und gerade im Straßenverkehr ist gut – vor allem wenn wie hier keine böse Intention vorliegt.

Wird unsere Gesellschaft immer unnachsichtiger? Im Interview spricht Psychotherapeut Sina Haghiri über die oft mangelnde Bereitschaft, sich in andere hinein­zu­versetzen, fehlende Empathie und warum auch Wut gesund für die Psyche ist. Psychotherapeut, Autor, Dozent: Sina ­Haghiri, Jahrgang 1987 Herr Haghiri, „Mit Nachsicht“ heißt Ihr gerade erschienenes Buch. Nachsicht – welch schönes Wort eigentlich! Ich hatte… Nachsicht und Wut weiterlesen

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Übrigens, an alle – vielen Dank!

Ich bedanke mich ganz herzlich dass ihr da seid und das Leben mit mir teilt. Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst. Vladimir Mayakovsky, from a letter featured in „Love in the Heart of Everything; The Correspondence between Vladimir Mayakovsky & Lili Brik, 1915-1930,“.

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Fröhlichkeit

Fröhlichkeit: eine „subjektive Emotion, die zugleich sozial ist“

Die kleine Schwester des Glücks – und ihre große Wirkung. Kein Mensch kann ständig glücklich sein. Doch wir werden ständig genötigt, unser Glück auszustellen. Wohin das führt? Nicht selten ins Unglück. Es gibt aber eine Stimmung, die unser Wohlbefinden steigern kann. Und anders als das Glück hat man sie selbst in der Hand. Wenn Worte… Fröhlichkeit weiterlesen

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Eine Geschichte in drei Akten

Morgentau & Rosenblatt

Ein Davor „Ich verfluche die Nacht!“ schmollte der Tautropfen zum Rosenblatt. Seinen Kopf seitlich mit dem Blick zum Horizont gerichtet lag er auf dem Bauch des Rosenblattes. Ein Dafür „Ich hasse die Nacht!“ „Schhh…“, beruhigte sie ihn. „Ohne die Nacht könnte unsere Liebe nie existieren!“ „Doch sie ist zu kurz, zu kurz! Nur eine Nacht… Eine Geschichte in drei Akten weiterlesen

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So wird Ihr Leben besser

Als Daniel Kahneman ungefähr sieben Jahre alt war, lebte er im von den Nazis besetzten Paris. Für Juden wie ihn galt nach 18 Uhr eine Ausgangssperre. Eines Tages aber war der kleine Daniel zu lange bei einem Freund geblieben. Er drehte seinen Pullover auf links, um den gelben Stern zu verstecken, und machte sich auf den nicht allzu langen Weg. „Auf der Straße sah ich einen deutschen Soldaten“, erinnerte sich Kahneman später. „Er trug die schwarze Uniform, von der mir gesagt worden war, dass ich sie mehr als andere fürchten sollte – die Uniform, die von speziell rekrutierten SS-Soldaten getragen wurde. Als ich ihm näher kam, sah er mich eindringlich an. Dann winkte er mich heran, hob mich hoch und umarmte mich. Ich hatte Angst, er würde den Stern in meinem Pullover bemerken. Er sprach sehr gerührt mit mir, auf Deutsch. Als er mich wieder absetzte, öffnete er seinen Geldbeutel, zeigte mir ein Foto von einem Jungen und gab mir etwas Geld. Ich ging nach Hause und war mir noch sicherer als je zuvor, dass meine Mutter recht hatte: Menschen waren unendlich kompliziert und interessant.“ So beschreibt Kahneman selbst, warum er Psychologe wurde. Und was für einer. Zusammen mit seinem Kollegen und besten Freund Amos Tversky untersuchte er in mehreren Studien in den 70er-Jahren, wie sich Menschen tatsächlich entschieden. Die beiden fanden einige Unterschiede zu den Annahmen, mit denen die Ökonomie damals arbeitete. So begründeten die beiden Psychologen eine Denkschule der Wirtschaftswissenschaften namens „Verhaltensökonomik“, für die Kahneman im Jahr 2002 den Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften bekam (Tversky war da schon an Krebs gestorben.) Nach dem Tod seiner langjährigen Ehefrau, der ebenfalls sehr angesehenen Psychologin Anne Treisman, lebte Kahneman in den letzten Jahren seines Lebens mit der Witwe von Tversky, Barbara, zusammen. Sie teilte in der vergangenen Woche mit, dass Kahneman am Mittwoch im Alter von 90 Jahren gestorben ist.

Wirtschafts-Nobelpreisträger Daniel Kahneman hat das Denken der Menschen verstanden wie kein Zweiter. Hier sind seine wichtigsten Erkenntnisse für uns. 1. Schnelles Denken ist nicht wie langsames Denken „Schnelles Denken, langsames Denken“ heißt der Bestseller, mit dem Daniel Kahneman auch in Deutschland berühmt geworden ist. Nehmen Sie folgende Frage: Paula und Michael haben zusammen 1,10 Euro.… So wird Ihr Leben besser weiterlesen

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Wenn wir uns gereizt und ängstlich fühlen

Es gibt eine schwierige Gemütslage, in die wir verfallen können, die sich vor allem aus vier Elementen zusammensetzt: Niedergeschlagenheit, Schuldgefühle, Misstrauen und Reizbarkeit. In einer solchen Stimmung können wir uns schuldig fühlen und uns schämen, ohne dass wir etwas Konkretes getan haben. Gleichzeitig sind wir in einem paranoiden Gemütszustand, als ob die Leute da draußen… Wenn wir uns gereizt und ängstlich fühlen weiterlesen

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leben lieben leiden

Leben – Lieben – Leiden Manchmal denke ich, es ist kein Zufall, dass diese Worte so ähnlich klingen. Leid ist eine vielschichtige und fundamentale Größe des Menschseins. Wir alle leiden, mal mehr mal weniger, der Umgang mit dem Leid ist unterschiedlich. Die Eskalationsgrade des Leidens sind schwer zu ermitteln Die Möglichkeiten zu leiden sind vielfältig und… leben lieben leiden weiterlesen

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BL wünscht schöne Ostern

Was hat denn der Osterhase schönes für uns?

Es wird Ostern. Wir wünschen eine schöne Osterzeit. Nicht für jeden war die Osterzeit schön. Ausgerechnet derjenige, der sich für den Gottessohn erklärte, war auf die schändlichste Weise am Kreuz hingerichtet worden. Es war die quälendste Hinrichtungsart in der Antike, die Aufrührern, entlaufenen Sklaven und Nichtrömern oder Verbrechern vorbehalten war. Der religiöse Anspruch Jesu als… BL wünscht schöne Ostern weiterlesen

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Onlinedating-Fatigue

Frauen wählen härter aus, Männer wischen erst einmal alle nach rechts. Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Alle Männer, mit denen ich einmal darüber gesprochen habe, gehen so vor.

Wir sind erschöpft. Zumindest in Sachen Onlinedating. Nach vielen Jahren des Swipens wollen wir nicht mehr, können uns aber trotzdem nicht lösen. Sozialpsychologin Johanna Degen forscht seit Jahren zu Dating-Apps und erklärt blue News im Interview, woher diese Onlinedating-Fatigue rührt. Die potenzielle Liebe ist nur einen Swipe weg. Seit es Dating-Apps gibt, ist Kennenlernen bequemer… Onlinedating-Fatigue weiterlesen

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Mittwoch 13. März

Jeder Lebenskünstler sollte einmal in der Wüste gewesen sein.

It felt good to be out of the rainIn the desert you can remember your name‚Cause there ain’t no one for to give you no pain Es ist einsam in der Wüste. Aber zumindest kannst Du Dich an Deinen Namen wieder erinnern. Es ist auch bei den Menschen einsam. Erleichternd, in der Wüste eine Oase… Mittwoch 13. März weiterlesen

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