Das Hohelied der Liebe

Du bist schön, meine Freundin: Die erotischen Geschichten der Bibel, neu erzählt

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.  Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich… Das Hohelied der Liebe weiterlesen

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Narzissmus II

Heinz Kohut und die Selbstpsychologie Die psychoanalytische Selbstpsychologie, die von Heinz Kohut gegründet wurde, kann als eine der wichtigsten Schulen der Psychoanalyse betrachtet werden, auch wenn sie vom traditionellen analytischen Establishment nach wie vor weitestgehend ignoriert oder missbilligt wird. Heinz Kohut führte in seinen Büchern Narzissmus (1976) und Die Heilung des Selbst (1979) das Selbst… Narzissmus II weiterlesen

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Leidenschaften II

Mankind’s Eternal Dilemma; the Choice between Virtue and Vice, circa 1633. Painted by Frans Francken II This intricate allegorical painting explores the moral struggle between virtue and vice. The upper part depicts a grand palace setting, where Virtue, represented by noble and modest figures, guides mankind toward divine wisdom and celestial rewards, as shown by angels and divine beings above. In contrast, the right side shows Vice, portrayed with indulgent, sensual pleasures and decadence, leading to moral decay. Below, a hellish scene with demons and tormented souls illustrates the consequences of vice, emphasizing eternal damnation. Francken masterfully contrasts light and dark, moral elevation and degradation, presenting humanity’s perpetual moral choice.

Leidenschaft, Moral und Vernunft Schon die Vor-Sokratiker verkündeten: „Man hüte sich, die Leidenschaften zu wecken.“ Plato war davon beeinflusst, wenn er in den Ideen hinter den Dingen das höchste sah. Aristoteles behandelt in seiner „Nikomachischen Ethik“ auch Leidenschaften wie Lust, Begierde, Zorn, Freude, Hass und Eifersucht und nennt sie „Bewegungen der Seele“. Er brandmarkt zwar… Leidenschaften II weiterlesen

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Leidenschaften

Leidenschaft - Liebe, Hass, Neid, Eifersucht

Wir leben in einer gefühls- und leidenschaftslosen Welt, beherrscht von Technik und wirtschaftlichem Expansionsdrang, und doch steuern uns unbewusst heftige Gefühle, auch wenn sie verdrängt sind. Es gilt, die Sprache unserer Gefühle, Affekte und Leidenschaften, die uns niemand lehrte, wiederzuentdecken oder neu zu erfinden. Phänomenologie einer leidenschaftslosen Gesellschaft Die heutige Welt ist eine komplizierte Welt.… Leidenschaften weiterlesen

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Selbstobjekt

Der Begriff Selbstobjekt geht auf Heinz Kohut (1913–1981) zurück, in dessen Selbstpsychologie er ein wesentliches Element zur Bildung und Aufrechterhaltung des Selbstwertgefühls eines Individuums darstellt. Der Begriff eines „Selbstobjekts“ mag auf den ersten Blick als in sich widersprüchlich angesehen werden, da wir unter einem „Objekt“ häufig einen Gegenstand verstehen, wie er uns durch die Sinneswahrnehmung in der Außenwelt vermittelt wird. Die Vorstellung eines Innenraums des eigenen Selbst erscheint als unverträglich mit der Bildung… Selbstobjekt weiterlesen

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Neuropsychodynamisches Modell II

Wie ist unsere Abwehr organisiert? - Verteidigung des Sampo von Akseli Gallen-Kallela

Abwehrmechanismus ist ein Begriff aus der Psychoanalyse, der auch Eingang in die Psychologie gefunden hat. Er bezeichnet psychische Vorgänge, die dazu dienen, innerseelische oder zwischenmenschliche Konflikte auf eine Weise zu regulieren, die der seelischen Verfassung einer Person Entlastung verschafft. Dies geschieht meist unbewusst. Welche Abwehrmechanismen bei einem Menschen vorherrschen, hängt vom Reifegrad der Persönlichkeit ab. Welcher der verschiedenen Abwehrmechanismen im konkreten Fall zum Einsatz kommt, bestimmt… Neuropsychodynamisches Modell II weiterlesen

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Charakterpanzerungen

Wir Narzissten richten uns ein und werden zu Trapezkünstlern. Ein Trapezkünstler – bekanntlich ist diese hoch in den Kuppeln der großen Varietébühnen ausgeübte Kunst eine der schwierigsten unter allen, Menschen erreichbaren – hatte, zuerst nur aus dem Streben nach Vervollkommnung, später auch aus tyrannisch gewordener Gewohnheit sein Leben derart eingerichtet, daß er, so lange er… Charakterpanzerungen weiterlesen

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Longevity

Alle wollen gesund alt werden. Dabei setzen wir mit ständiger Selbstoptimierung auf die falschen Mittel, sagt eine Allgemeinmedizinerin – und gibt stattdessen eine andere Empfehlung. Longevity – dieser Begriff ist in den vergangenen Jahren in unserer Gesellschaft immer präsenter geworden. Sicher haben auch Sie ihn schon wahrgenommen. Man kann sogar fast schon von einer Longevity-Bewegung… Longevity weiterlesen

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Leiden und leiden lassen

Warum verletzte Menschen uns in Beziehungen verletzen Es gehört zu den Rätseln mancher Beziehung, dass nach einigen vielversprechenden Monaten oder Jahren unser Partner ein auffallend aggressives und abweisendes Verhalten an den Tag legen kann. Die frühere Zärtlichkeit und Sanftheit verschwindet, und Härte und Geringschätzung kehren ein. Alles, was die andere Person zu wollen scheint, ist… Leiden und leiden lassen weiterlesen

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Neuropsychodynamisches Modell I

Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit der Achse Autonomie/Autismus/Objektverlust vs. Nähe/Unterwerfung/Selbstverlust. Wir oszillieren zwischen diesen Polen.

Wir bewegen uns auf der x-Achse unseres dreidimensionalen neuropsychodynamischen Modells. Sie kennzeichnet den Reifegrad unserer psychischen Struktur. Unser Sherpa in dieser dreidimensionalen Welt ist Stavros Mentzos. Einige Aspekte dieser Achse zwischen Selbst und Objekt sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt: Unser Reifegrad entlang der Achse wird durch unser Integrationsniveau bestimmt. Unser Sherpa im Grad der… Neuropsychodynamisches Modell I weiterlesen

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