Historische Entwicklung der Klinischen Psychologie

Kulturgeschichte seelischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen - Nissen, Gerhardt

Hippokrates trennte die Medizin von Religion und Magie. Überraschend ist, dass die hippokratischen Ärzte vor 24 Jahrhunderten die meisten der heutigen Krankheiten kannten und dass sie ihnen Namen gaben, die man heute noch international in der Pathologie, der Diagnostik und der Krankenpflege verwendet. Die chirurgischen Methoden des Hippokrates werden heute noch angewendet. Hippokrates war der… Historische Entwicklung der Klinischen Psychologie weiterlesen

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Authentische Affekte

Ich will meine authentischen Affekte wieder haben!

In diesem Buch stellen wir klinisches und empirisches Material in Verbindung mit Beobachtungsdaten vor, um zu zeigen, daß das Baby nicht mit einem Bewußtsein seiner selbst als geistbegabter Organismus oder als psychologisches Selbst geboren wird. Das Selbst ist eine Struktur, die sich vom Säuglingsalter bis in die Kindheit hinein entwickelt, und diese Entwicklung hängt in… Authentische Affekte weiterlesen

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Schicksale des frühen Ich

Das frühe Ich schaut sehnsuchtsvoll und abhängig in sein kommendes Leben.

Riesen – Nora Gomringer In Gradzahlen ahnt die Welt,wo ihr zu finden. Es fällt kein LichtIn eure Tiefen ein. Ich kenne Dichter, die den Moment beschrieben,als sie in eure tellergroßen Augen sahen. Man sagt, die Augen ließen tief in Seelen blicken.Ich weiß nicht, will ich eure Seelen sehen? Man sagt, ihr wärt wie Vögel unter… Schicksale des frühen Ich weiterlesen

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Hunger

Ich bin hungrig.

Ich bin hungrig. Neugeborener Hunger – Sonja Manojlović An die Mutter denke ich, nach dem Vater frage ich nichtVon ihr spreche ich, zu ihm wachse hinIch drehe mich auf den Bauch,ins nackte Flackern, ins hier bin ichWerde ich entkommen und wo immer auch leben?Fern von den Sinnen und ihren einfachen Geheimnissen?Im kleinen Mädchen etwa,hier ist… Hunger weiterlesen

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Otto Rank

Otto Rank Das Trauma der Geburt

Otto Rank steht in der Geschichte der Psychoanalyse an herausragender Stelle. Mehr als 20 Jahre gehörte er in leitender Funktion zum engsten Kreis um Sigmund Freud. Als „Neopsychoanalytiker“ gelangte er zu einer „Psychologie der zwischenmenschlichen Beziehungen“ und räumte dem Ich gegenüber dem Es eine gewisse Eigenständigkeit ein. Wie die Neo-psychoanalytiker nach ihm kritisierte er Freuds… Otto Rank weiterlesen

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Ödipale Freiheit

Krieg und Frieden

Auch denen ist’s wohl, die ihren Lumpenbeschäftigungen oder wohl gar ihren Leidenschaften prächtige Titel geben und sie dem Menschengeschlechte als Riesenoperationen zu dessen Heil und Wohlfahrt anschreiben. – Wohl dem, der so sein kann! Wer aber in seiner Demut erkennt, wo das alles hinausläuft, wer da sieht, wie artig jeder Bürger, dem es wohl ist,… Ödipale Freiheit weiterlesen

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No more heroes

Im Reich der Tiere gibt es keine Heiligen. Es gibt nur Frühstück und Abendessen.

Whatever happened to Leon Trotsky?He got an ice pickThat made his ears burn Whatever happened to dear old Lenny?The great Elmyra, and Sancho Panza? Whatever happened to the heroes?Whatever happened to the heroes? Whatever happened to all the heroes?All the Shakespearoes?They watched their Rome burnWhatever happened to the heroes?Whatever happened to the heroes? No more… No more heroes weiterlesen

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Coolness

Besonders anschaulich wird die Coolness in der Fashion-Industrie, die der Kunst der inszenierten Pose und der Unnahbarkeit verschrieben ist.

Coolness ist eine Sehnsuchtseigenschaft: Alle wollen nur noch ihr Ding machen, souverän sein, weder Schwäche noch Verletzlichkeit zeigen. Es wird wohl niemandem auch nur im Traum einfallen, Leonard Cohen als uncool zu bezeichnen. Doch dem 2016 verstorbenen Musiker wird folgendes Zitat zugeschrieben: „Cool-Sein ist die neue Orthodoxie. Ich wusste nie, was das ist. Soweit ich das beurteilen kann,… Coolness weiterlesen

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Bleibe nicht am Boden haften!

Spontanität bedeutet , seine Kraft, Freude, Lebenslust zu leben - selbst wenn man ein Schwein ist.

Bleibe nicht am Boden heften,Frisch gewagt und frisch hinaus!Kopf und Arm mit heitern Kräften,Überall sind sie zu Haus;Wo wir uns der Sonne freuen,Sind wir jede Sorge los.Daß wir uns in ihr zerstreuen,Darum ist die Welt so groß.

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Libellenwasser

Das Foto entstand an einem See nördlich von Berlin, dessen Spiegelung wie in einer Sanduhr alles verdoppelte – bis eine Libelle ins Bild kam.

Dieses Foto ist bloß ein Fragment, der Abdruck eines Erlebnisses. Am Anfang dieser Geschichte hatte es geregnet. Der Regen fiel mehrere Wochen lang, endlos, und löschte die Farben des Sommers. Der schwere graue Himmel hing über der Stadt, und trübe Gedanken webten ihre unlösbaren Ornamente. Als die Sonne plötzlich herauskam, fuhr ich sofort ins Grüne,… Libellenwasser weiterlesen

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