Home is the place you left.

ZUHAUSE IST DER ORT, DEN DU VERLASSEN HAST. In seinem berühmten Essay „ Das Unheimliche“ (1919) prägte Sigmund Freud den Begriff des Zuhauses als ambivalenten Ort. Die Theorie basiert auf dem Paradoxon des deutschen Begriffs „unheimlich“, der Negation von „heimlich“: gemütlich, vertraut, heimelig, ein Ort, an dem man sich sicher und geborgen fühlt, aber gleichzeitig auch… Home is the place you left. weiterlesen

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Über Einsamkeit, Narzissmus und Intimität

Edward Hopper, Exkursion in die Philosophie (Excursion into Philosophy), 1959. Öl auf Leinwand, 76,2 x 101,6 cm. Sammlung Richard M. Cohen

H. Shmuel Erlich Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen’ – (Genesis 2:18) Die Erleben der Einsamkeit ist ubiquitär. Sie erscheint häufig als klinisches Problem. Das Wesen und die Bedingungen der Einsamkeit sind ein oft diskutiertes Thema in Literatur, Philosophie und Soziologie und vor allem in existentialistischen… Über Einsamkeit, Narzissmus und Intimität weiterlesen

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Elias

Ein Wagenrad. Ein Korb mit Blumen. Eine Milchkanne. Und ein Herz, zusammengebunden aus trockenem Holz. Liebevolle Deko, drapiert um eine Zinkwanne, in der der kleine Elias sitzt. Das Foto entstand im April 2023 – und ist das letzte, das der Oma des Jungen geblieben ist. 13 Monate nach dem Foto ist Elias tot.

Drei Sachverständige, aber keine Zeugen geladenDas Geschworenengericht unter dem Vorsitz von Richter Andreas Mair hatte sich beim Prozess mit drei Gutachten zu befassen: Zwei gerichtsmedizinische Sachverständige sprachen im Schwurgerichtssaal, zudem hat die bekannte Gerichtspsychiaterin Adelheid Kastner ihre Expertise eingebracht. Zeugen wurden dagegen nicht geladen. Eltern wähnten „Dämon“ in BubLaut Anklage der Staatsanwaltschaft Innsbruck wurde das… Elias weiterlesen

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Die frierende Distel

du brauchst keinen Fadenauch nicht denTrostder Sprünge beideverhängen sichin den Wipfelnein Nebel versilbertdie trügenden Dolden im Hofdie frierendeDistel

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Affekttheorien

Es gibt ja "GfK", gewaltfreie Kommunikation. Und das hier klingt wie "GfB", gewaltfreier Beischlaf. Immer wenn mir eine Dame ankommt, und mir erzählt, wie gut doch GfK ist, und dass sie da gerade einen Fortbildungskurs gemacht hat, denke ich mir: "Mädchen, was du brauchst, ist keine Fortbildung in gewaltfreier Kommunikation, sondern eine in kommunikationsfreier Gewalt."

Psychoanalytische Affekttheorie(n) heute – eine historische Annäherung – Susanne Döll-Hentschker Zusammenfassung Der gegenwärtige Stand der psychoanalytischenAffekttheorie(n) wird ausgehend von Freuds frühen Konzepten in seiner historischen Entwicklung anhand ausgewählter Theorien dargestellt. Dabei wird keine Vollständigkeit angestrebt, sondern das Aufzeigen eines Prozesses, in dem zunehmend Erkenntnisse auch anderer Disziplinen (Entwicklungspsychologie, Hirnforschung, Künstliche-Intelligenz-Forschung, Kognitionswissenschaften u.a.) in theoretische Konzeptualisierungen… Affekttheorien weiterlesen

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Techniken zur Abwehr der Liebe III

Techniken zur Abwehr der Liebe

Die Mechanik der Besetzungsabwehr Der zentrale sozialtechnische Mechanismus der Besetzungreduktion ist der Verzicht auf diemotorischen Anteile der Affekte und damit verbunden die Kontrolle über die motorischen Anteile derAffekte des Anderen. Dieser Verzicht gliedert sich in drei Verhaltensorganisationen: einmal der völligeVerzicht auf Freudeinnervationen ( zygomatikus major ), dann das Herunterfahren des Ausdrucks der„negativen Affekte“ die mit… Techniken zur Abwehr der Liebe III weiterlesen

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Lachen, um nicht zu weinen …

Prof. Dr. Cord Benecke

Lachen, um nicht zu weinen … Prof.Dr. Cord Benecke Vortrag, 18. April 2008, im Rahmen der 58. Lindauer Psychotherapiewochen 2008 (www.Lptw.de) 1. Einführung Lachen, um nicht zu weinen … Über das Lachen haben wir diese Woche schon viele spannende Dinge gehört. Über das Weinen noch nicht so viel. Das ist eigentlich erst nächste Woche dran.… Lachen, um nicht zu weinen … weiterlesen

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Techniken zur Abwehr der Liebe II

Pablo Picasso (Spanish, 1881-1973) The Tragedy (1903)

Die projektive Identifizierung als Modell Von den vielen möglichen Definitionen wähle ich die von Ogden (1997) aus, die uns in unseren Forschungen aber auch der Klinik am Nützlichsten war. Sie lautet wie folgt: Die unter 1 und 3 angedachten Operationen sind kognitiv, die man-wenn überhaupt- nur erschließen kann. Was man messen und erfassen kann ist… Techniken zur Abwehr der Liebe II weiterlesen

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Techniken zur Abwehr der Liebe I

Salvador Dali (Spanish, 1904-1983) Dream Caused by the Flight of a Bee around a Pomegranate a Second before Waking (1944) It's a "hand-painted dream photograph" -- that's what he called it -- a seascape of distant horizons and calm waters, featuring once again a naked Gala, his wife and muse. She's levitating on a flat rock that floats above the sea and is surrounded by lots of things symbolic. Suspended below her we've got droplets of water (symbols of life?), a pomegranate (Christian symbol of fertility and resurrection) and a bee (traditional symbol for the Virgin). It would appear that the buzzing bee triggers a dream -- a pretty fantastic one in which a huge fish bursts out of a pomegranate, and in turn spews out two menacing tigers and a bayonet poised to sting her in the arm. If that weren't enough, we've got an elephant with long flamingo legs carrying on its back an obelisk -- a Daliesque homage to Bernini's elephant in Rome's Piazza Santa Maria sopra Minerva -- which symbolizes the power of the pope (and not the Republican party). It's a visually pleasing picture and striking in its own way, but what does it mean, if anything? One critic, Christopher Green, analysed at length the relationship between this picture and Freud's texts on the interpretation of dreams, and came to the conclusion that Dali had invented a "paranoiac-critical method," one in which each image or association of images could be read doubly. In 1962, Dalí himself explained it more simply: "I had the notion of putting into an image for the first time Freud's discovery of the typical dream involving a long story argument, resulting from the instantaneity of an accident causing awakening. Just as the dropping of a rod on the neck of a sleeper simultaneously gives rise to his awakening and to a very long dream ending with the descent of the guillotine blade, here the sound of the bee provokes the sensation of the sting which wakes Gala." Ok, that makes a lot of sense, but why the weird elephant?

Techniken zur Abwehr der Liebe: über die Abwehr der Besetzung zur Regulierung der primären Autonomie – Rainer Krause Die Entwicklung der Abwehrlehre bis heute In der Arbeit wird auf die unbefriedigende Kenntnisnahme neuerer Entwicklungen der Abwehrlehre, vor allem der in die Objektbeziehungen eingebunden Formen, die bei schweren Störungen überwiegen verwiesen. Davon ausgehend wird auf die… Techniken zur Abwehr der Liebe I weiterlesen

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Rainer Krause: Seinsformen des Menschen XII

James Ensor (1860–1949) The Intrigue (1890) – A tight knot of masked figures crowd the picture plane, their frozen smiles hinting at spite, gossip and small‑town menace.

8. Empirische Befunde zu unseren Überlegungen In einer Studie, die ich mit Prof. Gontard an der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Homburg durchgeführt habe, konnte an einer Stichprobe von Mutter-Kind-Dyaden mit sehr kranken Kindern gezeigt werden, dass Mütter mit unterdurchschnittlich ausgeprägten reflexiven Funktionen Kinder mit hohem Ausmaß an klinisch relevanten Störungen hatten (Ziegler 2007). Das ist… Rainer Krause: Seinsformen des Menschen XII weiterlesen

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