ZUHAUSE IST DER ORT, DEN DU VERLASSEN HAST. In seinem berühmten Essay „ Das Unheimliche“ (1919) prägte Sigmund Freud den Begriff des Zuhauses als ambivalenten Ort. Die Theorie basiert auf dem Paradoxon des deutschen Begriffs „unheimlich“, der Negation von „heimlich“: gemütlich, vertraut, heimelig, ein Ort, an dem man sich sicher und geborgen fühlt, aber gleichzeitig auch… Home is the place you left. weiterlesen
Kategorie: Blog
Über Einsamkeit, Narzissmus und Intimität
H. Shmuel Erlich Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen’ – (Genesis 2:18) Die Erleben der Einsamkeit ist ubiquitär. Sie erscheint häufig als klinisches Problem. Das Wesen und die Bedingungen der Einsamkeit sind ein oft diskutiertes Thema in Literatur, Philosophie und Soziologie und vor allem in existentialistischen… Über Einsamkeit, Narzissmus und Intimität weiterlesen
Elias
Drei Sachverständige, aber keine Zeugen geladenDas Geschworenengericht unter dem Vorsitz von Richter Andreas Mair hatte sich beim Prozess mit drei Gutachten zu befassen: Zwei gerichtsmedizinische Sachverständige sprachen im Schwurgerichtssaal, zudem hat die bekannte Gerichtspsychiaterin Adelheid Kastner ihre Expertise eingebracht. Zeugen wurden dagegen nicht geladen. Eltern wähnten „Dämon“ in BubLaut Anklage der Staatsanwaltschaft Innsbruck wurde das… Elias weiterlesen
Die frierende Distel
du brauchst keinen Fadenauch nicht denTrostder Sprünge beideverhängen sichin den Wipfelnein Nebel versilbertdie trügenden Dolden im Hofdie frierendeDistel
Affekttheorien
Psychoanalytische Affekttheorie(n) heute – eine historische Annäherung – Susanne Döll-Hentschker Zusammenfassung Der gegenwärtige Stand der psychoanalytischenAffekttheorie(n) wird ausgehend von Freuds frühen Konzepten in seiner historischen Entwicklung anhand ausgewählter Theorien dargestellt. Dabei wird keine Vollständigkeit angestrebt, sondern das Aufzeigen eines Prozesses, in dem zunehmend Erkenntnisse auch anderer Disziplinen (Entwicklungspsychologie, Hirnforschung, Künstliche-Intelligenz-Forschung, Kognitionswissenschaften u.a.) in theoretische Konzeptualisierungen… Affekttheorien weiterlesen
Techniken zur Abwehr der Liebe III
Die Mechanik der Besetzungsabwehr Der zentrale sozialtechnische Mechanismus der Besetzungreduktion ist der Verzicht auf diemotorischen Anteile der Affekte und damit verbunden die Kontrolle über die motorischen Anteile derAffekte des Anderen. Dieser Verzicht gliedert sich in drei Verhaltensorganisationen: einmal der völligeVerzicht auf Freudeinnervationen ( zygomatikus major ), dann das Herunterfahren des Ausdrucks der„negativen Affekte“ die mit… Techniken zur Abwehr der Liebe III weiterlesen
Lachen, um nicht zu weinen …
Lachen, um nicht zu weinen … Prof.Dr. Cord Benecke Vortrag, 18. April 2008, im Rahmen der 58. Lindauer Psychotherapiewochen 2008 (www.Lptw.de) 1. Einführung Lachen, um nicht zu weinen … Über das Lachen haben wir diese Woche schon viele spannende Dinge gehört. Über das Weinen noch nicht so viel. Das ist eigentlich erst nächste Woche dran.… Lachen, um nicht zu weinen … weiterlesen
Techniken zur Abwehr der Liebe II
Die projektive Identifizierung als Modell Von den vielen möglichen Definitionen wähle ich die von Ogden (1997) aus, die uns in unseren Forschungen aber auch der Klinik am Nützlichsten war. Sie lautet wie folgt: Die unter 1 und 3 angedachten Operationen sind kognitiv, die man-wenn überhaupt- nur erschließen kann. Was man messen und erfassen kann ist… Techniken zur Abwehr der Liebe II weiterlesen
Techniken zur Abwehr der Liebe I
Techniken zur Abwehr der Liebe: über die Abwehr der Besetzung zur Regulierung der primären Autonomie – Rainer Krause Die Entwicklung der Abwehrlehre bis heute In der Arbeit wird auf die unbefriedigende Kenntnisnahme neuerer Entwicklungen der Abwehrlehre, vor allem der in die Objektbeziehungen eingebunden Formen, die bei schweren Störungen überwiegen verwiesen. Davon ausgehend wird auf die… Techniken zur Abwehr der Liebe I weiterlesen
Rainer Krause: Seinsformen des Menschen XII
8. Empirische Befunde zu unseren Überlegungen In einer Studie, die ich mit Prof. Gontard an der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Homburg durchgeführt habe, konnte an einer Stichprobe von Mutter-Kind-Dyaden mit sehr kranken Kindern gezeigt werden, dass Mütter mit unterdurchschnittlich ausgeprägten reflexiven Funktionen Kinder mit hohem Ausmaß an klinisch relevanten Störungen hatten (Ziegler 2007). Das ist… Rainer Krause: Seinsformen des Menschen XII weiterlesen
